warf ſich in den Schatten des vaterländiſchen
Baumes, und ſang, dem Braten ſeiner Beute
erwartungsvoll zuſehend, mit lauter Stimme fol⸗ gendes Lied:
Mein Vaterland wohl liegſt Du fern, Fern, über weiter See!
Wie wär' ich drüben doch ſo gern, Wie thut die Trennung weh!
Wie ſehn' ich mich nach all' dem Glück, Das mit Dir mir verſchwand,
Nach Eltern und nach Freund zurück, Zurück ins Vaterland.
Gewalt vertrieb mich von der Flur Die heimiſch einſt mir war;
Doch drängt ſie aus dem Herz die Spur
3 Der Liebe nimmerdar. Erglänzt um mich in Jugendluſt
Auch eine neue Welt, So fühl ich, daß die treue Bruſt
Doch alte Liebe ſchwellt.
Ich nehme hin des Schickſals Spruch, Und ſchweige wie ein Mann.
Hat doch die Erde Raum genug Daß Jeder leben kann.
Ein neues Haus bau⸗ ich mir auch In Gottes freier Welt,
Und leb' darin nach altem Brauch, Wie mir es wohlgefällt.


