Teil eines Werkes 
3. Theil (1845)
Entstehung
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Als dies geſchehen, öffneten ſich die Thüren und unter Prieſterſang trug man David auf einer Bahre herein.

Als man den Sterbenden zu des Kaiſers Füßen niedergeſetzt und beide Männer ſich mit ei⸗ nem vielbedeutenden Blicke begegnet, lispelte der Narr:

Die Eulen krächzen uns das Todtenlied, laß ſie verſtummen, Gevatter, ich muß dir noch etwas Wichtiges entdecken und zwar allein.

Der Kaiſer gab ein Zeichen, daß ſich alle ent⸗ fernen möchten. Es geſchah.

Nach einer halben Stunde trat der Hof wie⸗ der ein. W

David war entſchlummert, der Kaiſer kniete weinend an der Leiche, die Lippen feſt auf des Narren kalte Hand gepreßt.

Man wollte ihn aufheben, er aber ſagte in feier⸗ lichem Ernſte:

Hier iſt mein Platz!

Nach einer kleinen Weile ließ er ſich den kai⸗ ſerlichen Purpur geben, deckte ihn ſelbſt über die Leiche und flüſterte:

Wir wollen daß dieſer mit Uns in einem Sarge ruhe!