Teil eines Werkes 
3. Theil (1845)
Entstehung
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Ja! ergänzte der Alte, jetzt biegen ſie um's Eck. Ein Mann reitet voraus.

Sein Pferd?

Ein Schimmel.

Ihm zur Seite?

Gemach! rief der Alte, es iſt ſchwer, Etwas in der ungeheuern ſchwindelnden Tiefe zu erkennen. Die Thiere ſcheinen nicht größer als Mäuſe, die Menſchen ſind faſt nur Punkte. Dem Mann zur Rechten reitet wol ein Weib, ihr weißes Gewand flattert weit im Winde..

Er iſt es! murmelte der Kanzler. Wol! Sag gute Nacht der Welt. Du ſtießeſt mich zu Boden, der dich hielt und hob und trug erfahre nun, daß du mit mir dein eigen Selbſt vernichtet. Mein Stern iſt unter, ſo ſoll auch deiner nicht mehr leuchten!

Jetzt ſind ſie ganz nahe, ſagte der Greis, eine Minute und ſie ſind unter uns! Beugt Euch doch nicht ſo vor... rief er dann, nach dem Gefange⸗ nen gewendet; aber er hatte noch nicht vollendet, als er ohnmächtig zuſammenbrach, denn mit einem mächtigen Schwung hatte Vineis die Höhe des ſteinernen Geländers erreicht und ſich in die Tiefe geſtürzt.

Ein furchtbarer Schrei ertönte aus der Schlucht.

Der Körper war grauenhaft zerſchmet⸗