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genes Unwohlſein nahm überhand und ſtreckte ihn in heißen Fieberträumen auf das Lager.
Sein Zuſtand hatte ſich bis zum kommenden Morgen wenig gebeſſert; deſſenungeachtet befahl er aufzubrechen, da er ohne Zeitverluſt Piſa er⸗ reichen wollte, um von dort aus gegen Bologna vordringen zu können.
Zugleich bewies er aufs neue, welche unglaub⸗ liche Macht ein kräftiger Geiſt über den Körper übe; denn da ihm eine Sänfte zu beengend war, ſo beſtieg er, trotz ſeines Unwohlſeins, ein Pferd, um den Weg von Siena nach Piſa, an Rudi's und Eudoria's Seite reitend, zurückzulegen.
Dagegen wurde David, der ſich noch immer in einem ſehr bedenklichen Zuſtande und ohne Be⸗ ſinnung befand, in der kaiſerlichen Sänfte nachge⸗ tragen, um in Piſa der ſorgſamen Pflege Eudoria's übergeben zu werden.
Auch Ezelino di Romano war nach der gleichen Stadt, wenn auch die Nacht zuvor, aufgebrochen, um den ihm anvertrauten Gefangenen nach dem Orte ſeiner Verdammniß zu bringen.
Dies beabſichtigte der rachſüchtige Italiener indeſſen keineswegs ſo ohne Weiteres zu vollbrin⸗ gen. Vineis hatte den ſtolzen, leidenſchaftlichen Krieger während der Tage ſeiner Macht gar man⸗ ches Mal beleidigt; ſei es nun dadurch, daß er ſich
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