Teil eines Werkes 
3. Theil (1845)
Entstehung
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an Rom verrathen und wider Uns kämpfen, ſind Euer Werk!

Ich ſchrieb ſie..

Genug! verſetzte der Kaiſer, der es fühlte, daß ſeine Kräfte brachen. Ihr habt erreicht, was Ihr gewollt. Das Gift hat Uns nicht getödtet, Euer Verrath aber gab Uns den Todesſtoß. Thut Eure Pflicht, Romano!

Und zuſammenbrechend barg er weinend ſein Haupt an Eudoria's Bruſt und rief:

Wehe! Wehe! Wehe! Treue und Glaube wanken, Freundſchaft und Dankbarkeit ſind Hirn⸗ geſpinſte. Die Wir dem Herzen am nächſten ſtell⸗ ten, wüthen gegen Uns; die wir geliebt, erhöht und mit Wohlthaten bedeckt, erdroſſeln Uns! Wem ſollen Wir noch vertrauen? Wo ſind Wir ſicher, wenn Uns Die verrathen und zu morden ſuchen, in deren Hände Wir Uns vertrauensvoll gaben, wenn Unſer eignes Blut ſich empört, wenn die heiligſten Gefühle Uns belügen?