Teil eines Werkes 
3. Theil (1845)
Entstehung
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nichten, und ich ſchwöre Euch bei den Gebeinen meines Vaters, es ſoll kein Stein auf dem andern bleiben und kein Kind im Mutterleibe verſchont werden.

Bologna! wiederholte der Kaiſer entſetzt, Bo⸗ logna! was iſt dort geſchehen? Unſer Enzio?!... Wir wollen nicht hoffen, daß man ſich an dem Könige von Sardinien, an Unſerem Sohne ver⸗ griffen hat?!

Herr! entgegnete Ezelino, indem er ſein unge⸗ heures Schwert auf den Boden ſtieß, daß es laut erklirrte, ich bin kein Redner und kein Hofmann, ich ſage gerade heraus, was ich auf der Zunge habe: ich haſſe die Bologneſer ſeit meinem er⸗ ſten Athemzug, als Todfeinde meines Hauſes. Jetzt iſt Gelegenheit vorhanden, die Brut zu ver⸗ nichten.

Laßt doch Euern Privathaß und Euer Sonder⸗ intereſſe, wenn es Höheres gilt. Vor allen Din⸗ gen, was iſt geſchehen, ſie haben doch Enzio kein Haar gekrümmt?

Die Majeſtät ſoll wol bald in den Racheſchwur einſtimmen, verſetzte finſter triumphirend Romano, den ich der Republik geſchworen. Enzio wagte ei⸗ nen Fluchtverſuch, er mislang— und nun...

Nun?! um Gottes willen! rief der Kaiſer er⸗ blaſſend. Und nun?! und nun?!