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fahrt des Reiches habe ihn dazu gezwungen. Und als der Kaiſer nun verwundert über die Veran⸗ laſſung zu dieſer Beſorgniß frägt, erzählt Vineis unter Thränen, daß er in Erfahrung gebracht: ich ſei wahnſinnig geworden, habe in meinem Irrſinn ſtaatsgefährliche Pläne ausgeheckt und mich nun in Turin mit den Feinden des Kaiſers verbunden.
Friedrich, ſeinen treuen Diener kennend und an der Wahrheit des Gerüchtes zweifelnd, weiſt dies Märchen zurück und verlangt mich zu ſehen und zu ſprechen.
Da legt der Kanzler jene Documente dem Kaiſer zu Füßen, die dieſem, der den Zuſammen⸗ hang der Sache nicht kennt, allerdings als Ausge⸗ burten und Machwerke eines irren Kopfes vorkom⸗ men müſſen. Dennoch will er mich ſehen, hören; er kann nicht an das Unglück glauben, das mich betroffen haben ſoll...
Aber der ſchlaue Kanzler hat mit ſeinem Gelde unverwerfliche Zeugen erkauft, die alle ſchwören, daß ich wahnſinnig, daß ich raſend ſei.
Friedrich iſt überwunden. Und indem er mit eigner Hand die Documente den Flammen über⸗ gibt, beweint er, angeſichts des Hofes, das gräß⸗ liche Schickſal ſeines Narren.
Da fleht Vineis gerührt um die Gnade, in eigner Perſon für mich ſorgen und mich nach dem,


