Teil eines Werkes 
3. Theil (1845)
Entstehung
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längſt nur noch im Gegenſtande meiner Liebe vor⸗ handen. Aber der Stolz über eine ſolche Seelen⸗ kraft hatte mich zu ſicher gemacht. Die Eitelkeit, wenn auch die edlere: im größeren Maße Gutes wirken zu können, erfaßte mich bei der Entdeckung, welch' großen Wirkungskreis, wenigſtens welch' umfangreichen Einfluß mir die Eröffnung meines Geheimniſſes gewähren würde.

Fürchterliche Kämpfe zerriſſen meine Seele und ſtreckten mich endlich auf das Krankenlager. Ich mußte in Hagenau, im ſüdlichen Deutſchland, zurückbleiben, während der Kaiſer in Eilmärſchen nach Welſchland zog.

Aber die Geſundheit der Seele verdankt Man⸗ cher der Krankheit des Körpers; dies werdet Ihr als Arzt ſchon oft erfahren haben. Auch ich erhob mich bald geiſtig und körperlich geſund von dem Schmerzenslager. Der Leib hatte die Krankheit, der Geiſt die Zweifel überwunden, mein Herz ſchlug in der alten, treuen, uneigennützigen Liebe für den Kaiſer, ja dieſe Liebe war noch gewachſen, noch durſtiger nach unbedingter Hingabe für Friedrichs Glück.

Dennoch beging ich aus Schwäche einen Feh⸗ ler; ich konnte es nämlich nicht über mich gewin⸗ nen, jene unſeligen Documente zu vernichten, und begnügte mich, ſie in einem ſilbernen, wohlverſchloſ⸗