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Hier ſetzte ſich, als ob er es gewohnt ſei, ſein bewaffneter Begleiter auf einer Raſenbank nieder und David trat ein.
Die Hütte hatte nur ein einziges ärmliches Gemach, nach der Art aller italieniſchen Bauern⸗ häuſer eingerichtet. In einem Winkel derſelben ſaß eine alte, ſchlecht gekleidete Frau und war mit dem Weben eines Stückes Zeug beſchäftigt.
Als dieſe David anſichtig wurde, ſtand ſie freu⸗ dig überraſcht auf und rief: Gelobt ſeien alle Hei⸗ ligen! da ſeid Ihr ja endlich wieder. Ihr ſeid lange weggeblieben. Herr meiner Seele! wie haben wir uns geängſtigt! Wir glaubten Euch krank und weinten und jammerten ſchon. Es war doch nichts? Ihr befindet Euch doch wieder wohl? Kommt nur geſchwind zu Eurer Wunderbhume, wie Ihr ſie nennt; denn die hängt gleich das Köpfchen, wenn Ihr längere Zeit fehlt. Euer Erſcheinen wird ſie erfriſchen, wie ein warmer Regen die dürre Flur.
Und hiermit ergriff die Alte Davids Hand, ohne ſich jedoch im Fluß ihrer Rede ſtören zu laſſen, und zog denſelben einer niederen Thüre zu, die nach der hinteren Seite des Hauſes führte.
Schlüpft nur immer durch! ſagte ſie lächelnd und küßte David inbrünſtig die Hand, ich will hier für Euch wachen und die Heiligen mögen die Stunde ſegnen.
II.


