Teil eines Werkes 
2. Theil (1845)
Entstehung
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ben, indem ſie mit Aufopferung des größeren Thei⸗ les ihres Vermögens den Arzt dazu beſtimmte, ihr das Kind zu überlaſſen.

Noch zur ſelben Stunde wurden die Doeumente hierüber, ſowie über die Geburt aufgeſetzt und von dem Arzte der Fürſtin, der Wärterin und mir im Geheimen unterzeichnet.

Niemand ahnte, was geſchehen, ſelbſt die Mutter nicht. Die Fürſtin aber, die bald darauf wegen einer kühnen Aeußerung vom Hofe verbannt wurde, zog ſich nach Deutſchland zurück und lebte von da an ſtill und eingezogen unter dem Namen einer Gräfin Sutera.

Sutera! fuhr David auf. Alſo meine Mutter?

Nicht Mutter! entgegnete Jordanus matt, ſie war nie verheirathet; ahnt Ihr denn nicht

Was?! rief David bleich und zitternd, faſt mit Ingrimm, da man ihm die Mutter raubte, an der er mit unerſchöpflicher Liebe hing.

Daß Ihr Friedrichs Bruder ſeid.

Des Kaiſers Bruder! ſchrie der Narr auf. Es iſt unmöglich!

Da langte der Mönch einen künſtlichen Schlüſſel aus ſeinem Buſen hervor und reichte ihn David.

Dort!... ſtammelte der Pater und wollte noch weiter ſprechen, aber die Stimme verſagte

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