Teil eines Werkes 
2. Theil (1845)
Entstehung
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Wenn das iſt, ſagte David ernſt, muß ich wol. Ihr ſeid wol mehr, als Ihr ſcheint? frug der Pater. Gewöhnlich iſt das Umgekehrte bei den Men⸗ ſchen der Fall! entgegnete Jener. Man ſagt, Ihr hättet vor kurzer Zeit eine Nacht in der Kirche unſeres guten Kloſters zuge⸗ bracht, fuhr der Pater fort, und dort an dem Grabe ddes Herzogs Thaſiliv von Baiern eifrigſt gebetet. 3 Ihr ſtammt wol von Thaſilio's Geſchlecht? 7 O ja! rief David, denn ich ſchmeichle mir ein Mann zu ſein.

Der Mönch ſchüttelte mit dem Kopf und ſagte: So meine ich es nicht, ich wollte...

Ihr wolltet für mich beten, frommer Vater, fiel ihm David ins Wort. Ich verſtehe Euch, und um mich unſerem Herrgott beſſer empfehlen zu können, wünſcht Ihr zu wiſſen, wer ich bin. Nun, nennet mich nur immerhin den Höckerigen, der da oben wird es ſchon verſtehen. Unterdeſſen Ihr aber hier auf mich wartet und betet, will ich gehen und meine bunten Federn abſtreifen, die ſchlecht in eine Ge⸗ ſellſchaft paſſen würden, in der Freund Hain prä⸗ ſidirt. Ihr aber, Väterchen, merkt Euch den alten Spruch:

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Ne Magd ohne Lieb', Ein Markt ohne Dieb,