Teil eines Werkes 
2. Theil (1845)
Entstehung
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ſo mußten ſie aus höherem in ihm doch die Ueber⸗ zeugung von der Nothwendigkeit ſeiner regelnden Einwirkung verſtärken.

Nichtsdeſtoweniger ließ es der Kaiſer nicht an Ermahnungen und gütlichen Verſuchen fehlen und übertrug dem Papſte ſogar neuerdings die Vermit⸗ lung.

Aber ſelbſt hier wurden die Lombarden wort⸗ brüchig. Ihre Geſandten ließen den feſtgeſetzten Termin verſtreichen, ohne in Rom zu erſcheinen und nun rief auch der Kaiſer die Seinen im höch⸗ ſten Zorne zurück. Er war bereits entſchloſſen zu ſtrafen, als die Ankunft eines der erſten italieni⸗ ſchen Fürſten an ſeinem Hoflager zu Worms dem zürnenden Monarchen den Blitz der Vernichtung entlockte.

Es war Ezelino di Romano, jene furchtbare, jene dämoniſche Erſcheinung in der Geſchichte der oberitalieniſchen Staaten.

Ezelino war ein großer, ſtarker, ungemein kräftiger Mann, der mit dem Kaiſer in gleichem Alter ſtand.

Seine Züge waren edel, aber entſtellt durch den Ausdruck einer verwegenen Wildheit. Der dunkle Glanz ſeiner unſtät flammenden Augen hatte etwas Teufliſches.

Verſtand, Muth und unermüdliche Tyangleit