von Baiern und den Biſchöfen von Paſſau und Bamberg die Vollziehung der Acht übertragen.
Die erwähnten Fürſten fielen auch ſofort in Oeſterreich ein und, da die Unterthanen gegen ih⸗ ren Herzog aufs heftigſte empört waren, ſo konnte es nicht fehlen, daß das ganze Herzogthum bis auf wenige feſte Schlöſſer ſich auch bald in der Ge⸗ walt der Achtsvollſtrecker befand.
Jetzt ſchien Deutſchland vollkommen z
Sein Ruhm ſtralte hell und leuchtend allen übrigen Ländern der Erde vorz Handel und Gewerbe, Künſte und Wiſſenſchaften blühten erfreulich auf und ſeine innere Macht und ſein politiſcher Einfluß wuchſen von Tag zu Tag.
Friedrichs Aufgabe war hier gelöſt, er wandte ſein Augenmerk auf Italien.
Hier hatte ſich unterdeſſen ſeit des Kaiſers Abweſenheit das alte Spiel erneut, ſowie die Er⸗ bärmlichkeit und Falſchheit der Lombarden neuer⸗ dings auf eine widerliche Weiſe an das Licht ge⸗ treten war..
Vor Allem lag die Treuloſigkeit an dem Tage, mit welcher ſie nicht nur bei der Empörung Hein⸗ richs mitgewirkt, ſondern ſogar dieſen unglücklichen Fürſten zum Aufruhr unaufhörlich angereizt hatten.
Sodann war Friedrich I durch eigene An⸗ ſchauung belehrt worden, daß ſie ihm, ihrem recht⸗


