Teil eines Werkes 
1. Theil (1845)
Entstehung
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Palaſtes hatte, tönte lauter Jubelruf. Nach Mi⸗ nuten richtete der Kaiſer ſich wieder majeſtätiſch empor. Seine Züge waren ſtreng und ernſt, aber ſie trugen den Stempel des Zornes nicht mehr.

Es iſt vorüber! ſagte er in tiefem Tone. Wir haben es überſtanden. Dieſe Stunde trug die ſchoͤn⸗ ſten Hoffnungen Unſeres Lebens zu Grabe. Das Herz iſt todt und leer, nun handle der Kaiſer. Groß⸗ richter Unſerer Königreiche Neapel und Sieilien, Ihr ſeid zum Statthalter in dieſen Reichen ernannt. Empfangt noch heute Nacht Eure Inſtruction. Wir gehen mit Tagesanbruch nach Deutſchland.

Wie? frug der Kanzler, ohne Heer?

Ohne Gefolge und Heer! entgegnete der Kai⸗ ſer. Allein wollen Wir imVertrauen auf Unſer Recht und deutſche Treue die Alpen überſteigen, allein und waffenlos dem rebelliſchen Kinde entgegentreten und, ſetzte er feierlich hinzu, ſehen, was das Wort eines Kaiſers und eines Vaters kann. 5

Und Niemand dürfte Eure Majeſtät begleiten?

Niemand! entgegnete ſchmerzlich bewegt der

Piemand als der Narr!