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geſtand, nur auf Rettung ſeines Lebens und ſeiner Koſtbarkeiten dachte.
Die Unruhe, die Angſt des Mönches— nur ſchlecht unter der Maske der Höflichkeit verborgen— entgingen Federbuſch nicht und erregten in dieſem die gleichen Gefühle. Haſtig begehrte er zu den Gefangenen geführt zu werden, und folgte mit wahrer Todesangſt dem Mönche, der den Auftrag erhalten, ihn zu Eudoria zu geleiten.
Die langen Kloſtergänge ſchienen dem Unge⸗ duldigen ohne Ende; er trieb ſeinen Führer zur Eile und als dieſer endlich vor einer Thüre ſtehen blieb, verkündend: dies ſei die Zelle der Ketzerin, fehlte ihm die Luft, er mußte tief und gewaltſam aufathmen; ja es ergriff ihn ein ſo heftiger Schwin⸗ del, daß er nach den Pfoſten der Thüre faſſen mußte, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.
Die Schwäche war nur momentan. Er öff⸗ nete— aber die Thüre blieb in ſeiner Hand— Ueberraſchung und Schrecken hatten ihn gelähmt.
Die ohnehin düſtere Zelle war von dem Mor⸗ genlichte nur matt erleuchtet. Noch lag das Kind ſchlummernd auf dem weißen Kiſſen, wie eine Ro⸗ ſenknospe hinaus geſchleudert von unbarmherziger Hand auf die weiche Decke des friſch gefallenen Schnees; noch verträumte es, ſich ſelber unbewußt, die erſten Stunden ſeines Daſeins in glücklicher,
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