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Am tſch⸗ inen
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lichen Brand gerufen, hergekommen, und doch mußte er, ſo müde, ſo erſchöpft er war, heute noch das mit Augen ſehen, was er draußen ſchon tauſendmal gehört, und dennoch nicht glauben konnte.
Rief auch ihn ein perſönliches Intereſſe?— Fürch⸗ tete auch er, daß ihn oder die Seinen der harte Schlag getroffen?— Aber was hat ein Bettler zu fürchuz— Was kauh dr noch verlieren, deſſen Hand den dürren, hoffnungsloſen Stab umſpannt?—
Der bleiche junge Mann mit dem kummervollen Geſichte ſchritt ſchweigend dahin. Er hatte kein Auge für das, was an ihm vorübereilte, er hatte kein Ohr für die Laute, die ihn umſchallten. Aber gräßlich durchzuckte es ſein Herz, als er, noch meilenweit von der unglücklichen Stadt entfernt, ſchon Zeichen ihres Jammers, traurige Boten des ungeheuren Brandes fand. Halbverkohlte Tapetenſtücke, verbranntes Papier, Fetzen von Leinwynd, hatte der Wind den Flammen entführt und bis hieher getragen.
Der Bettler ſchauderte in ſich zuſammen, als er, der Elende, ſolche Spuren menſchlichen Elendes ſah. Aber ſtärker ſtrengte er ſich an, ſchneller wurden ſeine ſchwankenden Schritte; denn finſterer ward es mehr und mehr in ſeiner Seele, und ihre Angſt wuchs mit
jeder Secunde.—


