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gen, ſo mehr auf dieſe Sitte halten, weil man meine Be⸗ we⸗ hauptungen von Frauenkraft und Seelenſtärke der liche Frauen ſonſt für eine leere Prahlerei, meine ganze wei⸗ Lehre für Charletanerie halten könnte. Da es in⸗
deſſen der mögliche, ja der wahrſcheinliche Fall iſt,
eer
men daß Sie oder ich auf dem Platze bleiben; ſo laſſen ens, Sie uns wenigſtens ohne Groll von einander ſcheiden.“ anz„Arabella!“— rief Ferdinand heftig—
„iſch trage die Schuld nicht, daß meine Liebe zu
Mit Ihnen in Zorn aufloderte.“ f„Von dem Geſchehenen kann die Rede hier ſo we⸗
uf⸗ * nig ſein, als von dem Recht oder Unrecht des Einen he⸗ und der Andern. Darüber haben die Kugeln zu ent⸗ er ſcheiden!“— entgegnete ruhig die Donna.—„Nur us⸗ ein freundliches, ein herzliches„Lebewohl“ wollen wir
uns noch bieten; denn in wenigen Minuten ſteht p⸗ möglicher Weiſe Eins von uns an den Pforten der das Cwigkeit. Wohin wird der dunkle Weg führen?—. Vielleicht weiß ich es bald!— Alſo, mein Ferdinand, uf der Ehre ihr Recht; aber— keinen Groll über das in Grab hinaus.“
Mit dieſen Worten ſchüttelte Arabella herzlich
5 die Hand Wellen's, warf ihm noch einen ihrer, Paradieſe austheilenden. Gluthblicke zu, und trat an
die den Duellanten beſtimmte Stelle.


