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konnte hier von einer geiſtreichen Unterhaltung nicht die Rede ſein, da die eingefleiſchten Jagdliebhaber auf nichts Anderes zu bringen waren— als eben auf die Jagd. Glücklicherweiſe ſaß neben Donna Ara⸗ belha ein eben ſo ausgezeichnet ſchöner als gebilde⸗ ter, ja tief und vielſeitig gelehrter, Mann. Auch er war heute erſt zum Beſuche auf Lenor⸗Schire⸗ Caſtle eingetroffen, und fühlte ſich ſehr glücklich, unter dieſer Maſſe von Nimrods und Dianen einen Menſchen zu finden, der auch für etwas Anderes als für Hirſche, Hunde, Fährten u. ſ. w. Sinn hatte. Arabella hörte mit Entzücken von ihm, daß er Naturforſcher ſei und als ſolcher bereits ganz Ame⸗ rika durchreiſt habe. Mit der ihr eignen Wißbegierde frug ſie ihn nun nach ſo manchen ihr noch nicht bekannten, oder dunkel vorſchwebenden Dingen, und ließ ſich vor Allem die Verhältniſſe des Weibes bei den noch wilden Volksſtämmen angeben. Auch der Fremde ſchien an der ſchönen Spanierin großes Be⸗ hagen zu finden, und bald waren Beide in ein ſo lebhaftes Geſpräch vertieft, daß ſie von der rohen Tiſchunterhaltung kein Wort mehr hörten. Ferdinand war es weniger gut ergangen als ſeiner Begleiterin. Er hatte den Ehrenplatz neben der Herrin von Lenor⸗Schire-Caſtle erhalten,


