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um ſo beklommener blickte, als ihre Seele noch von den Eindrücken des vorigen Tages höchſt aufgeregt war.
Nachdem ſie ungefähr eine Viertelſtunde gegan⸗ gen, hörte ſie von Ferne eine ihr bekannte Stimme ein munteres Lied ſingen. Sie horchte auf. Es kam näher— und als ſie um einen Felſen bog, ſah ſie Ferdinand freudeſtrahlend auf ſie zukommen.
„Heiſa!“— rief er ſchon von weitem, ſeinen Hut ſchwingend—„es leben die Bergbewohner!“
„Nun! nun?“— ſagte Arabella verwundert über das vergnügte Ausſehen ihres Cavaliers.— „Was in aller Welt ſoll denn das heißen. Ich ſuche Sie in der größten Herzensangſt; kann nicht begrei⸗ fen, wo Sie hingegangen ſind, ohne mir ein Wort zu ſagen, quäle mich mit den ſchlimmſten Gedanken wegen ihrer Melancholie herum— und auf einmal kommen Sie in voller Seligkeit und in wahrem Uebermuthe daher.“
„Es leben die Bergbewohner!“— rief Ferdi⸗ nand noch einmal und hielt ſich wohlgefällig den Bauch.—„Melancholie, Verzweiflung, Lebensüber⸗
druß, Zorn und alle dieſe Höllengeburten ſind— meine theure Gönnerin— mit einemmale dahin— denn!— denn!— ich bin ſatt!“


