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Genre von Stücken wahrlich im Deutſchen nicht fin⸗ den können,“— ſeufzte Ferdinand.—„Es iſt eben kein Funken Genialität mehr in unſerem Menſchengeſchlecht. Aber“— rief er froh begeiſtert aus und hob ein volles, perlendes Glas in die Höhe —„bei dieſem Nektartrank ſchwöre ich: lieber zu ſterben, als mich in die Feſſeln ihrer Gemeinheit ſchlagen zu laſſen. Wohl dem, der tief in ſeinem Innerſten fühlt, daß ein Moment wahrer Größe mehr werth iſt, als ein langes nichtsſagendes Leben, wie ſie es zu Tauſenden dahinſchleppen.— Wäre mir doch die bitterſte Armuth, bei einer geiſtigen Auf⸗ faſſung des Daſeins, lieber, als der größte Mammon und ein leeres Herz.“
„Am beſten aber iſt und bleibt die Mittelſtraße!“ — antwortete in gepreßtem Tone der jüngere Schau⸗ ſpieler, und als Ferdinand ſich verweiſend zu ihm wenden wollte, traf ihn ein ſo wehmüthig, ernſter, ermahnender und ſtrafender Blick, daß er beſchämt ſchwieg und ſeine Verlegenheit unter dem Austrinken ſeines Glaſes verbarg.
Rach einer kurzen Pauſe, in welcher der Helden⸗ ſpieler und der Recenſent dem Beiſpiele ihres freund⸗ lichen Wirthes gefolgt, nahm dieſer wieder das Wort.
„Wir können uns überhaupt Glück wünſchen“—


