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und ſich jedesmal ſehr artig verneigten, wenn er ihre
Gläſer wieder füllte, oder ihnen eine neue Schuſſel zuſchob, aßen und tranken ſie mit einer Geſchicklichkeit und Eile, als ob es die Wette gelte: wer von ihnen am ſchnellſten und meiſten zu conſumiren verſtünde.
Ferdinand ſelbſt trank mäßig; zum Eſſen aber
fand er faſt gar keine Zeit, da ihn der Schwung der Gedanken, das Intereſfe, welches er an dem Inhalte des Geſpräches nahm, und die funkelnden Augen der Spanierin, die von Zeit zu Zeit durch ihr ſchwar zes Verſteck zu ihm herüberblitzten, weit über das materielle Geſchäft des Kauens erhoben.
Hatte ihn die heutige Vorſtellung tief erſchüttert,— trug ſeinen beweglichen Geiſt der Enthuſtasmus für den unſterblichen Dichter bis zu den Wolken, und er konnte ſich nicht in dem Lobe deſſelben erſchöpfen.
Der Heldenſpieler und der alte Recenſent ließen ſeiner Begeiſtrung um ſo lieber freien Lauf, als ſie ſich dadurch ungeſtörter mit dem trefflichen Abendeſſen befaſſen konnten, welches ihnen der noble junge Mann
hatte vorſetzen laſſen. Beide nickten nur mit kauen⸗ den Backen von Zeit zu Zeit dem Redner ihre gänz⸗ liche Uebereinſtimmung und ihren Beifall zu.
„Und iſt es nicht ein ſchreckliches Zeichen unſerer Zeit!“— rief endlich Ferdinand, erſchöpft von


