8.
„Man wurde auf dem Wiener Congreß unter⸗ einander einig,“— ſagt der oben angeführte franzö⸗ ſiſche Touriſt,—„Jener Fürſt verlangte ſein Angeld, man gab ihm eine Stadt; ein Anderer ſchrie um ſein Ausgleichungsrecht, und man warf ihm ein Dorf zu.“
Ach! daß der Franzoſe hier recht haben muß!—
Die Hartmannſſche Familie hatte bald das freund⸗ liche Städtchen Homburg vor der Höhe erreicht, das ſeinen Gäſten ein gaſtliches und wohnliches Aeußere zuwendet. Als Bad und Vergnügungsort iſt daſſelbe ſeit einigen Jahren in der Gunſt der Frankfurter, namentlich der Claſſen Eins und Zwei, ſehr geſtiegen, was aus mehreren Urſachen geſchah.
Erſtens, weil es durch ſeine Entfernung dem Plebs nicht ſo zugänglich; zweitens, weil es ein Bad iſt, aus dem man in einer Stunde auf das Comp⸗ tvir reiſen kann; drittens, weil es etwas Ländliches hat, und daher den, von dem Gewühl des Stadtle⸗ bens Abgeſpannten, eine Veränderung bietet; vier⸗ tens, weil es ſechshundert Fuß über der Meeresfläche und nicht nur ſchön, ſondern auch ſehr angenehm
liegt, da es ſtets eine reine und friſche Bergluft um⸗ ſpült, und doch, nach Norden und Weſten durch die


