Teil eines Werkes 
2. Theil (1844)
Entstehung
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Und dieß iſt die Marime der meiſten Kaufleute. Es wäre ſchlimm, gäbe es unter dieſem Stande keine Beſſeren; aber ſie ſind immerhin ſehr dünn geſäet.

Zacharias Lieblingsgedanke war es aber, ſeinen Mitbürgern einſt zu zeigen: daß man auch als Kauf⸗ mann Intereſſe an geiſtigen Dingen, und ein menſch⸗ lich fühlendes Herz haben könne.

Mitten in dieſen Beſtrebungen und Vorbereitungen traf ihn aber noch einmal eine kalte Hand, ihn an frühere unüberlegte Streiche bitter erinnernd. Er empfing nämlich einen Brief aus Wien. Die Hand der Aufſchrift war ihm fremd, er erbrach ihn und fand noch eine Einlage; die Einlage, mit unſicherer, ſchwacher Hand geſchrieben, war aber von Sophien und lautete:

Theurer Freund!

„Thränen der Freude und des Schmerzes in den Augen, ergreife ich mit ſchwacher Hand die Feder, Dir zu melden, daß ich Mutter von zwei Knaben bin. Aber im gleichen Augenblick ſchreit auch mein Herz in Noth und Verzweiflung zu Dir auf!— Ich habe meine Schweſter ſelbſt arm und hüfflos