Teil eines Werkes 
2. Theil (1844)
Entstehung
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Vater keines von den Aeltern gekommen ſei, oder doch wenigſtens nur geſchrieben habe. Sollte der Brief verloren gegangen ſein? oder Zwietracht zwi⸗ ſchen denſelben und dem Kinde herrſchen.— Aber die weiteſte Kluft, die unangenehme Ereigniſſe zwi⸗ ſchen Kindern und Aeltern reißen können, überſpringt doch immer die Liebe, wenn der Tod droht, Eines oder das Andere zu entführen.

Der Arzt begriff den Zuſammenhang nicht, that aber, was er für ſeine Pflicht hielt, und zeigte Hart⸗ manns Vater nun an: daß die Criſis nicht nur vorüber, ſondern der Leidende auch außer Gefahr und auf dem Wege der Beſſerung ſei.

Er hatte ſich in ſeinen Vermuthungen nicht ge⸗ täuſcht; da die erſte Nachricht nur in der Eile auf den Umſchlag jenes Briefes, den Zacharias an den Vater geſchrieben, und der den Avis der Tratte von den zweitauſend Thalern überbrachte, ſo hatte dieß der alte Hartmann über den Aerger ganz überſehen; jetzt kam die Mutter in wahrer Todesangſt mit Er⸗ trapoſt ſelbſt an, und fand ihren Sohn faſt hergeſtellt.

Man kann ſich die Erkenntlichkeit und Dankbar⸗