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Er lief ſchnell noch zum Hofſchneider, ließ ſich— um für alle Fälle gerüſtet zu ſein, einen Frack nach dem neueſten Schnitte anmeſſen, wählte dazu das feinſte Tuch, das nur aufzutreiben war, und eilte alsdann zurück, um zu packen.
Unterweges ſah er zwei elegant gekleidete Damen vor ſich hergehen, die Aeltere ſchien die Mutter, die Jüngere— ein blaſſes, engeiſchönes Mädchen von höchſtens fünfzehn Jahren, die Tochter.
Da Zacharias von der Schönheit der Kleinen
frappirt war, ſuchte er mehreremale ihr vorzukommen,
um ſie an ſich vorübergehen zu laſſen. Auch jetzt war dieß geſchehen und beide Damen gingen eine kleine Strecke vor ihm her, als ſie plötzlich in den Thorweg eines Hauſes bogen.
Sie werden da wohnen, dachte Zacharias und wollte eben vorübergehen, als er ein„Bſt!— Bſt!“ — vernahm. Er ſchaute um, und ſiehe die Damen ſtanden unter dem Thorbogen und die Aeltere winkte ihm. Klopfenden Herzens trat er näher.
„Meine Tochter ſcheint Ihnen zu gefallen?“ frug darauf die Mutter leiſe den jungen Mann.
„Ich kann nicht anders ſagen,“ entgegnete Za⸗ charias,—„als daß ich von ihr entzückt bin.“


