Teil eines Werkes 
2. Theil (1844)
Entstehung
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auch die Dame ſchien ihren Augen kaum trauen zu wollen.

„Sophie?!“— rief Zacharias—„Wie in aller Welt iſt es möglich, ſind Sie es wirklich?— Was führt Sie aus Frankfurt hieher?— O ſpre⸗ chen Sie, es hätte mir ja wahrhaftig keine größere Freude widerfahren können!“

Die Dame, die über und über roth geworden war, und den Shwal unwillkürlich ſorgfältiger um ſich gezogen hatte, entgegnete leiſe:

„Ob es Sie freut, möchte ich bezweifeln.“

„Nein!“— fuhr Jener fort, und die Wahrheit ſprach ſich in Ton und Blick aus—„zweiflen Sie lieber nicht daran. Ward ich Ihnen auch einſt un⸗ treu, ſehe ich jetzt doppelt ein, wie verblendet ich da⸗ mals war. Sie ſind bei Gott noch reizender ge⸗ worden.“

„Sprechen wir nicht mehr von jenem Ereigniß, es ſchmerzt mich und iſt ſchuld...... doch um nicht unwahr zu ſein, muß ich geſtehen: daß auch mich dies Zuſammentreffen herzlich freut. Was führt Sie hierher?“

„Eine Geſchäftsreiſe. Und Sie?“