und außerdem die eine Geſchichte in— freilich jetzt etwas ſchwerfälliger— franzöſiſcher, die andere in engliſcher Sprache vortrug.
Dies reizte die Geſellſchaft zur Entwicklung gleicher Fertigkeiten, und mit einemmale war Pfingſten unter den Apoſteln,— die ganze Compagnie redete in allen, Alle aber in ſchweren Zungen.
Endlich ſah Goldmännchen doch ein, daß es Zeit ſei, aufzubrechen, beſonders da ihm die Glasaugen des Stutt⸗ garters und deſſen Verziehen des Mundes von Zeit zu Zeit unheimlich vorkamen, auch wurde Spreitzer immer gereizter und gröber, und Zacharias fing gar an zu weinen und gab ernſtliche Befehle zum Anſpannen, während er ihn umarmte und ein über das anderemal ausrief:„Ach, Clariſſe!— v, Clariſſe!“
Es gehörte indeſſen viele Mühe und Anſtrengung dazu, alle die brauſenden Elemente zu beruhigen und zum Auf⸗ bruch zu bewegen. Endlich gelang dies, und die Geſellſchaft erreichte mit Hülfe diverſer Kellner und Hausknechte die Zim⸗ mer; was namentlich bei dem Berliner ſchwer hielt, der durchaus in die Kammer der fünfzigjährigen Stallmagd wollte, behauptend, es logire eine junge Gräfin darin, die ihm für dieſe Nacht ein Rendezvvus verſprochen. Ja, als er zuletzt anfing auf jut preußiſch grob zu werden, gab der ihn führende Hausknecht aus Bosheit nach und ließ ihn ein. Darauf rief der loſe Menſch noch die Kellner zuſammen, und ſie ſämmtlich lauſchten an der Thüre. Unter Schwie⸗ rigkeiten ſchien ſich der Liebhaber zu entkleiden, ohne jedoch die holde Dame aus ihrem tiefen Schlummer zu ſtören, dann hörte man den Seladon in das krachende Bett ſteigen


