I.
2ohann Uepomuk Jacharias Jartmann.— Scheiden und Mei⸗ den thut weh!— Die Revolution im Omnibus.— Küſſe und Stoßſrußer.— Lolgen des Mitleidens.— Morgenbetach- tungen einer guten Seele. „In der Abtei von Sankt Quan War dazumal ein Sakriſtan; 5 Er war als frommer Mönch genannt, Ihm gutes Zeugniß zuerkannt, Allein je mehr die Seele werth, Je mehr der Teufel ihr begehrt.“ Uhland.
ohann Nepomuk Zacharias Hartmann, der Sohn eines reichen Kaufmanns und Bürgers der freien Reichs⸗ und Handelsſtadt Frankfnrt am Main, hatte als einziges Kind eine ſorgfältige Erziehung genoſſen, und konnte daher, da ihn auch die Natur mit einem gefälligen Aeußern begabt, mit einigen Anſprüchen auf Glück in die Welt treten. Wie natürlich unterließ er nicht dieſe An⸗ ſprüche geltend zu machen, un das bewegte Leben ſeiner Vaterſtadt bot ihm denn auch hierzu die mannigfaltigſte Gelegenheit dar.
Aber nicht nur dem Vergnügen ſollte ſeine Jugend ge⸗
widmet ſein. Zacharias— wie der junge Hartmann zu Commis Vohageur. 3 1


