Teil eines Werkes 
2. Band (1822)
Entstehung
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289 14.

Barmherziger Gott, Wilhelm) was iſt Dir geſchehen? riefen Käthchen und Mutter Anne, als Wilhelm nach Mitternacht bleich und verſtoͤrt nach Haus kam Du ſiehſt, wie aus dem Grabe geſtiegen.

Es iſt von der Nachtluft antwortete Wil⸗ helm mir iſt in der That etwas ſieberhaft.

Wilhelm ſagte der Foͤrſter, der eben hin⸗ zu trat Dir iſt etwas im Walde begegnet.

Warum ließeſt Du Dich nicht halten? Mir machſt Du keinen blauen Dunſt.

Wilhelm war über den Ernſt des Vaters be⸗ troffen. Nun ja erwiederte er mir iſt wirk⸗ lich etwas begegnet. Aber geduldet Euch neun Tage. Fruͤher, wißt Ihr ſelbſt

Gern, lieber Sohn, gern! fiel der Alte ein Gottlob, wenn es etwas iſt, was neun Tage geheim bleiben muß. Laß ihn ruhig, Mut⸗ ter; ſtor⸗ ihn nicht, Kaͤthchen! Ich hätte beinah Dir unrecht gethan, guter Wilhelm! Nun geh', erhole Dich, die Nacht, ſagt das Sprichwort, iſt keines Menſchen Freund, aber faſſe nur Muth⸗ wer in ſeinem Beruf iſt und auf guten Wegen geht, dem ſchadet auch der Nachtſpuk nicht.

Vilhelm hatte alle Verſtellungskunſt nothig,

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