Teil eines Werkes 
2. Band (1822)
Entstehung
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2.

herumſtreichen, mit dem Loffel Ewſons Lieder akkompagnirend, wovon ihn nur des Wirths drin⸗ gendſte Proteſtationen abhalten konnten.— Der Amtmann war immer ſtiller und ſtiller geworden, am Ende ſtolperte er in eine Ecke des Zimmers,

wo er ſich hinſetzte und heftig zu weinen anfing.

Ich verſtand den Wink des Wirths und frug den Amtmann um die urfache ſeines tiefen Schmerzes. —„Ach! ach!“ brach er ſchluchzend los:„der Prinz Eugen war doch ein großer Feldherr, und dieſer heldenmüthige Fuͤrſt mußte ſterben. Ach, ach!“ und damit weinte er heftiger, daß ihm die

hellen Thraͤnen über die Vacken liefen. Ich ver⸗

ſuchte, ihn uͤber den Verluſt dieſes wackern Prin⸗ zen des laͤngſt vergangenen Jahrhunderts möglichſt zu tröſten, aber es war vergebens. Der Doktor

Green hatte indeſſen eine große Lichtſcheere er⸗

griffen, und fuhr damit unaufhorlich gegen das offene Fenſter.— Er hatte nichts Geringeres im Sinn, als den Mond zu putzen, der hell hinein⸗ ſchien. Ewſon ſprang und ſchrie, als waͤre er beſeſſen von tauſend Teufeln, bis endlich der Hausknecht, des hellen Mondſcheins unerachtet, mit einer großen Laterne in das Zimmer trat, und laut rief:„Da bin ich, meine Herrn! nun kann's fortgehen.“ Der Doktor ſtellte ſich dicht vor ihm hin und ſprach, ihm die Dampfwolken