Es ſteigt von Lieb⸗ und Weh ergriffen Zu ihm hinab des Koͤnigs Kind.
Die Liebe druͤckt ſie feſt zuſammen, Der Klang der Panzer treibt ſie fort; Sie lodern auf in ſuͤßen Flammen,
Im nächtlich ſtillen Zufluchtsort.
Sie halten furchtſam ſich verborgen, Weil ſie der Zorn des Koͤnigs ſchreckt; Und werden nun von jedem Morgen
Zu Schmerz und Luſt zugleich erweckt.
Der Sänger ſpricht mit ſanften Klängen
Der neuen Mutter Hoffnung ein;
Da tritt, gelockt von den Geſaͤngen, Der Koͤnig in die Kluft hinein.
Die Tochter reicht in goldnen Locken Den Enkel von der Bruſt ihm hinz Sie ſinken reuig und erſchrocken,
Und mild zergeht ſein ſtrenger Sinn.
Der Liebe weicht und dem Geſange Auch auf dem Thron ein Vaterherz, und wandelt bald in ſuͤßem Hrange Zu eweger Luſt den tiefen Schmerz. Die Liebe giebt, was ſie entriſſen, Mit reichem Wucher bald zuruͤck,
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