Teil eines Werkes 
1. Band (1851)
Entstehung
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273 kein Geld bei ſich haben, ſo nehmen Sie dieſe Rolle mit Gold, ſie genügt bis Conſtantinopel, und Ihre Freunde ſorgen ſchon für Sie, ſobald Sie über die Grenzen ſind. Fort! fort!

Ich muß Ihnen wirklich dankbar ſein! rief Szolareſek lächelnd aus,daß Sie ſich ſo viel Mühe geben, mich von ſich zu entfernen. Doch es iſt vergebens; ich bleibe! Was ſollte mir die Flucht auch nützen? Meine Freunde im Gefüng⸗ niß, mein Vaterland unterdrückt, und ich in die Welt hinausgeſtoßen, herumwandernd unter Frem⸗ den, ohne Glauben an die Gegenwart, ohne Hoff⸗ nung an die Zukunft! Nein, mein Leben iſt es nicht werth, daß ich dafür ſorge! Was thut es auch, wenn ich ſterbe? Sie werden mir eine Thräne des Mitleids ſchenken, wie Ihren übrigen Freun⸗ den und Bekannten, die Sie auf dem Schaffote verloren. So ſchreckliche Zeiten, wie die unſrigen, ſtumpfen die Nerven ab; wir gewöhnen uns an den Gedanken eines gewaltſamen Todes, und un⸗ ſere Freunde vergeſſen uns bald. Wozu ſollte ich fliehen?

OQuälen Sie mich nicht, Alerander, ſagte 18

I.