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Ihre Abweſenheit dauern, wie viel. Tage? denn für länger können Sie ſich doch Ihrer Geſchäfte halber nicht entfernen, wie Sie es mir immer ſagten.“
„Ich nehme wahrſcheinlich Abſchied für lange, lange Zeit,— vielleicht für immer,“ ſagte er ton⸗ los.„Doch es ſcheint, Sie wiſſen noch nicht, was in der Stadt vorgeht. Schrecken herrſcht überall, Verhaftungen ſind vorgenommen worden, und nie⸗ mand weiß, welches Schickſal ihn erwarte.“
„Um Gotteswillen,“ rief Lenke,„ſollten ſie es wagen, meinen Vater zu verhaften?“
„Beruhigen Sie ſich, Fräulein,“ ſagte Szolar⸗ eſek,„Ihr Vater ſteht zu wenig in Verbindung mit der Welt, als daß der Verdacht auf ihn fal⸗ len ſollte. Für jetzt ſind es meine Freunde, die man verfolgt. Rittmeiſter Laczkovies und der Abt Martinovies ſind im Gefängniß, man fahndet jetzt auf den Grafen Sigray, morgen vielleicht auf mich.“
„Sie glauben dies, und ſind noch hier?“ rief Louiſe leidenſchaftlich,„flichen Sie, fliehen Sie augenblicklich!“


