Teil eines Werkes 
1. Band (1851)
Entstehung
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Was ſagteſt Du denn, als der Vater Dich auf dieſe Art überraſchte.

Gar nichts, ich fügte mich gern in mein

Schickſal, denn Mr. Raimond war jung, geiſt⸗ reich, liebenswürdig, unſere Vermählung fand in wenigen Monaten ſtatt, und ich fühlte mich voll⸗ kommen glücklich. Wir gaben glänzende Soi⸗

reen, die geiſtreichſten Schriftſteller von. Paris be⸗

ſuchten uns, und manche jener Männer, die in den jetzigen Tagen eine Berühmtheit erlangten, waren häufige Gäſte unſeres Hauſes. Mr. Rai⸗ mond umgab mich mit allen jenen kleinen Annehm⸗ lichkeiten des Lebens, die der Reichthum ſchafft, er hatte jede Aufmerkſamkeit für mich, aber ich ver⸗ mißte eines ſchmerzlich an ihm, ein liebendes Herz. Ich machte ihm oft Vorwürfe darüber, da wurde er aber ungeduldig, ihn langweilte meine Liebe, er ſagte mir oft, ich habe nur einen einzigen Feh⸗ ler, daß ich mich meinen Gefühlen zu ſehr über⸗ laſſe, wollteſt Du Dich begnügen, in mir Deinen beſten Freund zu ſehen, ſo wären wir beide glück⸗ licher, Du wäreſt weniger erigeante und ich we⸗