Teil eines Werkes 
1. Band (1851)
Entstehung
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flogen, meine Aebtiſſin mit ihren Warnungen ſtand lebendig vor meinen Augen, ſo oft ich ſie auch ſchloß, ich weinte, und glaubte ich ſei eine große Sünderin. Ich wollte Buße thun; am näch⸗ ſten Morgen ſtreute ich in vollem Ernſte Aſche auf mein Brod und verzehrte es mit reuigem Herzen, dann ging ich zu meinem Vater und flehte ihn an, er möge es mir erlauben, ins Kloſter zurück⸗ zugehen und das Nonnengelübde abzulegen, denn ich ſei nicht im Stande, den Verſuchungen der Welt zu widerſtehen. Mein Vater lachte mich aber aus, und ſagte, meine Beſtimmung ſei durch⸗ aus nicht die, eine Himmelsbraut, ſondern eine irdiſche zu werden, und eröffnete mir, ich würde Mr. Raimond, den ich geſtern im Theater geſehen, den jungen, reichen, hübſchen Mann heirathen. Die beiderſeitigen Familien hätten dies ſchon längſt beſchloſſen, und er hoffe, ich ſei ein gutes Kind, und werde keine thörichten Einwendungen dagegen machen.

Aber, mein Gott, das iſt ja doch trotz Eurer hochgerühmtem Civiliſation höchſt unmvraliſch,