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verließ, weinte ich bitterlich. Ich nahm Abſchied von meinen Geſpielinnen und meinen lieben Non⸗ nen, die mir noch ihren Segen mit auf den Weg gaben und mir verſprachen, ſtets für mich zu beten, und die Aebtiſſin ſchenkte mir einen Roſenkranz von Amethiſten und ſagte mir, wenn ich einſt mich in der Welt unglücklich fühlen ſollte, ſtehe ihr Klo⸗
ſter mir immer als geiſtliches Aſol offen. Die
Gute! ſie wurde, als die Klöſter aufgehoben wur⸗ den, auch vertrieben, und lebt jetzt irgendwo in Deutſchland!“
„Ich kann mir nicht helfen,“ bemerkte jetzt Lenke,„aber Du haſt mich nicht bekehrt, trotz der liebenswürdigen Schilderung Deiner Kloſtererzie⸗ hung gefällt ſie mir doch nicht im geringſten, man hat Euch dort Euren Eltern entfremdet, Euer Ge⸗ müth mit einem falſchen Bilde der Geſellſchaft er— füllt, Ihr konntet ja nach allem dem, was Du erzählſt, keine Ahnung davon haben, was einſt Eure Stellung in der Welt ſein würde, was Eure Pflich⸗ ten und Eure Beſtimmung ſei. Ihr wurdet wirk⸗ lich wie Puppen behandelt, und alles ward ange⸗ wandt, damit Ihr nichts in der Welt als willige


