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Der junge Advocat fühlte ſich durch den gutmü⸗ thigen Geſichtsausdruck und den geiſtreichen For⸗ ſcherblick des Arztes angezogen, ſie ſetzten ſich beide, und die gewählte Bibliothek, die an den Wänden ringsherum aufgeſtellt war, gab zu einem Geſpräche über die Literatur Anlaß. Szolarcſek bewunderte den Umfang der Kenntniſſe des alten Herrn, doch fiel ihm auf, daß dieſer das Geſpräch ſtets abbrach, wenn daſſelbe eine politiſche Wendung nahm, während doch in dieſer Zeit die Politik der Hauptgegenſtand jeder Unterhaltung war, denn die täglichen Neuigkeiten von Paris und vom Kriegs⸗ ſchauplatze hielten jedermann in geſpannter Er—
wartung, und brachten des Furchtbaren und Tra⸗ 8 5 Furch
giſchen ſo vieles, daß es alle Gemüther beſchäf⸗ tigte und erregte. Der junge Mann konnte ſich nicht enthalten ſein Erſtaunen darüber auszuſpre⸗ chen, doch der Doctor ſagte:„Mein Freund! die Wiſſenſchaften haben auch ihre Criſen und Revo— lutivnen, und die Früchte derſelben ſind dauer⸗ hafter als jene der politiſchen Welt;— glauben Sie mir altem erfahrenen Manne, der die Zukunft hell vor ſich ſieht,— die Revolution hat ſchon


