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und Madame Raimond haben mir ſchon von Ihnen erzählt, es freut mich recht ſehr Sie zu ſehen.“— Stzolareſek war angenehm überraſcht von dieſem gaſtlichen Empfang, denn er hatte Dr. Koväcs oft als einen gelehrten Sonderling ſchil⸗ dern hören, der ſeine große Praris als Arzt auf⸗ gegeben hatte, um ganz zurückgezogen ſeinen Bü⸗ chern zu leben; und man erzählte von ihm, er
ſuche den Stein der Weiſen, und glaube an Ge⸗
ſpenſtererſcheinungen. Man wußte, er ſtehe mit Lavater in der Schweiz und mit Dr. Mesmer in Verbindung und er ſei ein Freund des jungen Dr. Hahneman, der in Siebenbürgen bei dem Gouverneur Bruckenthal lebte, und auch für einen Tollkopf und Wunderdoctor galt. Die Armen kamen wohl häufig zu dem entlegenen Hauſe des Dr. Koväes wenn ſie krank waren, doch er gab ihnen ſelten etwas anderes ein, als einige Trop⸗ fen geſchmackloſen Waſſers, das ſie dennoch heilte, und die Aerzte in Peſth verlachten ihren Collegen in der Vorſtadt, der, wie ſie behaupteten, nichts anderes ſei als ein Quackſalber, trotz dem er nie von ſeinen Patienten ein Honorar annahm.—


