Teil eines Werkes 
2. Band (1851)
Entstehung
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zwei und erinnerte ſie an ihr gegebenes Wort. Sie ſtanden vom Tiſche auf, an dem ſie in ihre Zeitungen vertieft geſeſſen hatten und verließen das Kaffeehaus, um einen kurzen Spaziergang am Do⸗ nauufer zu machen. Sie erfreuten ſich der ſchö⸗ nen lauen Märznacht, und obgleich die Bäume noch in winterlicher Kahlheit daſtanden, waren ſie Beide doch entzückt von dem belebenden Hauch der Frühlingsluft. Sprachlos gingen ſie hinauf längs der Donau, Kazinczy war ganz verſunken in dem langentbehrten Genuß der Natur, und ſelbſt der unruhige Szulovſzky war ernſt und weich gewor⸗ den; eine feierliche religiöſe Stimmung hatte ſich ihrer bemächtigt.

Doch eine Viertelſtunde verging nach der an⸗ dern, ſie ermannten ſich endlich, und ehe noch die dritte Stunde ſchlug, waren ſie wieder am Schloß⸗ berge, wo ſie die Geſtalt des Offiziers ſchon von ferne erkannten, der ſie erwartete. Sie eilten auf

ihn zu, er ſchien erſtaunt zu ſein als er ſie kom⸗

men ſah und führte ſie ſchweigend in den Saal zurück, aus dem er ſie wenige Stunden früher ent⸗ laſſen hatte. Als ſie eingetreten waren und die