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fehaus neben dem Ständehaus kommen konnten, wo die Thüren nie geſchloſſen wurden; denn zu der Zeit, wo die Spieler den Spieltiſch am Mor⸗ gen zu verlaſſen pflegten, erſchienen ſchon die or⸗ dentlichen Bürger in denſelben Sälen, ihr Früh⸗ ſtück zu nehmen.
Kazinczy und Szulovſzky hatten in den erſten Momenten keine Zeit, ſich mit der Löſung des pſy⸗ chologiſchen Räthſels zu befaſſen, warum eigentlich der Offizier ihnen, den Unbekannten, eine Gunſt gewährt hatte, die ſie kaum von einem Freunde hätten anſprechen können; ſie dachten nur daran, die Stunden der kurzen Freiheit zu genießen, die ihnen der Züfall ſo unerwartet gegönnt hatte. Sie eilten hinab in die Stadt, ſie verlangten im Kaf⸗ feehauſe die Zeitungen und ſtillten endlich wieder ihre Neugierde. Aus Furcht erkannt zu werden und den Offizier zu compromittiren, enthielten ſie ſich jedes Geſpräches; doch es war ein langent⸗ behrter Genuß für ſie, andere Geſichter zu ſehen als die des Gefangenwärters. Die Stunden, die ihnen oft im Kerker endlos ſchienen, verfloſſen wie Minuten; doch die Uhr an der Cathedrale ſchlug


