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Das nächſtemal, daß ſie ſich wieder im Klo⸗ ſterhofe trafen, fanden ſie die Geſellſchaft bedeutend vermehrt. Kaum eine Stunde früher war ein fri⸗ ſcher Transport Gefangener aus Oberungarn an⸗ gekommen. Als Szent⸗Mariay ſie erblickte, rief er laut aus:„Daneſies, Du auch hier!“ und fiel einem Mann von etwa vierzig Jahren um den Hals.
„Freilich bin ich hier,“ ſagte dieſer,„und bei⸗ nahe hätteſt Du die Ueberraſchung gehabt, auch den Grafen Sztäray zu ſehen. Das Haus wurde in der Nacht von Soldaten umringt, während wir alle ſchliefen; der Graf hatte kaum Zeit ſeinen Schlafrock anzuziehen, als der Königliche Fiscal bei ihm eintrat und ihn aufforderte, mich augen⸗ blicklich auszuliefern. Der Graf weigerte ſich dies zu thun, und der Fiscal zog nun einen andern Verhaftsbefehl aus der Taſche, er galt dem Gra⸗ fen. Während deſſen hatte ich mich angezogen und überlieferte mich ſelbſt den Häſchern. Die Sol⸗ daten ſetzten mich in den Wagen und wir warte⸗ ten noch eine halbe Stunde auf den Königlichen Fiscal; er kam enblich, doch ohne den Grafen.


