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doch endlich brachte ſie es über's Herz, zu fragen:
„Glauben Sie, daß es möglich ſe, ſich mit den Gefangenen im Franciscaner-Kloſter in Ver⸗ bindung zu ſetzen?“
Fekete hatte ſchon lange dieſe Frage erwartet, wenn auch nicht von Lenke.„Ich hoffe,“ ſagte er zu ihr,„ich kann es durchſetzen, obgleich dies mit vielen Schwierigkeiten verbunden iſt. Haben Sie eine Mittheilung zu machen, ſo geben Sie mir nur den Brief, ich will ihn beſtellen, ohne daß er durch die Hände des Kronanwalts geht.“
Madame Raimond zog ein kleines Brieſchen aus dem Buſen und gab es Fekete; es war ohne Adreſſe; doch dieſe wäre auch überflüſſig geweſen, er wußte, für wen es beſtimmt ſei.
Lenke war erſtaunt, daß ihre Freundin, die doch fortwährend von ihrer Abreiſe nach Temesvar ge⸗ ſprochen hatte, und ganz hoffnungslos ſchien, doch auch noch andere Hoffnungspläne nicht aufgegeben hatte. Fekete nahm lächelnd den Brief und ſagte: „In einer Woche hoffe ich Ihnen die Antwort über⸗ bringen zu können. Sie ſehen mich nicht ohne dieſe.“
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