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ſah Louiſe bedeutend an, doch dieſe dankte zwar herzlich dem Advvcaten für den Dienſt, den er ihr erwieſen hatte, und ließ ſich von ihm ſeine Unter⸗ redung mit dem Regimentsarzte erzählen; allein ſie erwähnte mit keinem Worte Szolareſek's. Zum erſtenmale ſeit zwei Wochen war ſie aber wieder heiter, ſie ſcherzte und lachte, wie ſie es früher ſo vft zu thun pflegte, ihr ſehnlichſter Wunſch war erfüllt, ſie konnte in der Nähe ihres Vaters bleiben, vhne ſich von ihrem unglücklichen Freunde zu entfernen. Der erſte Erfolg gab ihr Muth und doch wagte ſie es nicht, Fekete um den zweiten Dienſt anzu⸗ ſprechen, für ſie nicht weniger wichtig als der erſte.
Lenke war ſehr erfreut über die ungewöhnliche Heiterkeit ihrer Freundin, obgleich das Feuer, das in ihren Augen brannte, ihr noch ſehr krankhaft erſchien; ſie wunderte ſich, daß Louiſe den Antrag Fekete's ganz unbemerkt hatte fallen laſſen, aber ſie fühlte es zu gleicher Zeit, daß ein Auftrag an Szolareſek im Munde ihrer Freundin einem Ge⸗ ſtändniß gleich käme, daß ſie ihn liebe. Es fiel zwar auch Lenke ſchwer, den Namen des Freundes auszuſprechen, ohne unwillkührlich zu erröthen;


