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fragte nun Fekete,„als auszuwirken, daß Oberſt Decamps nicht nach Temesvar geführt werde?“
„Es ſcheint beinahe,“ bemerkte Koväcs,„daß Sie dies durchaus nicht für ſchwierig halten. Ich fürchte, Sie ſind zu ſanguiniſch.“
„Wir wollen es ſehen,“ rief Fekete, und er wandte ſich zu Lenke.„Fräulein,“ ſagte er,„ich bin es Ihnen ſchuldig gut zu machen, was ich verbrochen habe. Ich habe Ihnen allen unwill⸗ kührlich ſehr wehe gethan. Sie ſollen nun ſehen, daß wenigſtens ich den Willen habe, Ihnen zu dienen. Hier, meine Hand darauf, Oberſt Decamps wird nicht nach Temesvar geführt, wenn Ihre Freundin meinen Rath annimmt.“
Madame Raimond, die bisher vermieden hatte, den jungen Mann anzublicken, warf jetzt mißtrauiſch einen Blick auf ihn. Sie konnte nicht begreifen, daß Dr. Koväes und ſelbſt Lenke in ſo kurzer Zeit einem Manne Vertrauen zeigen konnten, der ſelbſt von der günſtigſten Seite beurtheilt, bis jetzt nur Schwäche des Characters bewieſen hat. Zu⸗ erſt wird er zum Häſcher, weil er nicht den Muth hat, dem Kronanwalt gegenüber ſeine Ueberzeugung


