„Domine Magnifice,“ ſagte jetzt Fekete,„ich bin Ihnen für dieſen Auftrag, dieſen Beweis Ihres Wohlwollens, unendlich dankbar, doch ich erkläre es jetzt in Gegenwart der Frau Baronin, daß es mein letzter offizieller Gang ſei, ich reiche noch heute mein Entlaſſungsgeſuch ein.“
„Stulte!“ rief ihm Németh zu,„Sie verſcher⸗ zen Ihre Zukunft! doch es iſt Ihr Wille, ich nehme die Reſignation an, und erinnere Sie bloß an den Eid der Verſchwiegenheit, den Sie als Honvrar⸗ ſisegl geleiſtet haben.“
Die Baronin wandte ſich zu dem jungen Mann mit den Worten:„Sie ſind ein Ehrenmann, und Sie ſollen es nie bereuen, daß Sie Ihre Stellung aufgaben, noch heute ernenne ich Sie zu meinem Fiscal, und der Dienſt bei der Baronin Révay wird nicht minder vortheilhaft ſein, als jener des Königs. Jetzt aber eilen wir in den Kerker.“
Der Wagen der Baronin wartete an der Thüre, in wenigen Augenblicken waren ſie im Kloſter, das jetzt zum Gefängniß diente, Fekete hatte kaum Zeit, ſeinen Dank und ſeine Bewunderung der Baronin


