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vorſichtig nach allen Seiten um und hält die Hand vor das Licht, damit ſein Schein ſie nicht verrathe?
Und jetzt, in dem hinterſten Winkel der Kammer, an dem alten wurmſtichigen Schrank, was ſucht ſie hier? Warum probirt ſie die Schlüſſel ſo ängſtlich und dreht mit dieſer zit⸗ ternden Haſt an dem altmodiſchen Schloſſe? Endlich hat ſie den rechten Schlüſſel gefunden, die Thür öffnet ſich— warum bebt ſie zurück? warum ſetzt ſie das Licht taumelnd auf die Erde und muß ſich an der knarrenden Thür anhalten, um nicht völlig niederzuſinken?
Freilich, der Anblick war unſchön genug: ein Haufen alter, unſauberer Kleider, zerriſſen und mit Blut befleckt; es mußte ſich ein eigen⸗ thümliches Andenken daran knüpfen, daß man dieſe alten Lumpen ſo ſorgfältig aufgehoben. Aber wie unſauber ſie auch ſind, die ſonſt ſo feine, züchtige Matrone ſcheut ſich nicht, ſie


