362
Rudolf brach in ein ſchallendes Gelächter aus:„Weil es ja Alles auch gar nicht wahr iſt“, rief er,„und weil ich Ihnen nur habe
zeigen wollen, daß, wenn es darauf ankommt, ich auch ein Poet ſein kann! Nun ſchlafen Sie wohl, ſchöne Dichterin“, indem er ihr die Hand küßte und eigenhändig nach ihrer Kam⸗ merfrau ſchellte: Schlafen Sie wohl und träu⸗
men Sie von dem Wachsthum der Lorbern, A
die Sie heute erſtritten haben....“ de Eugenie ſah ihn ſtarr anz ſein Lachen i
ſchnitt ihr durch die Seele, ſie wußte nicht, wo
was ſie von ihm halten ſollte. Auch ſchien L
Rudolf zu keiner weitern Aeußerung aufgelegtz N
er bat wiederholt um Entſchuldigung, daß er ft
ſie ſo lange aufgehalten, zündete ſich ſelber das ei
Licht an und ging in ſein Zimmer. un
i
blie


