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Er ſchien noch etwas auf dem Herzen zu haben; endlich bezwang er ſich und ſagte:„Da iſt der Theobald, ein guter Menſch, nur ein bischen langweilig und Ihr ſehr beſonderer Ver ehrer, wie ich merke. Er hält Sie ſchon für eine berühmte Frau und wird gewiß mit Ver gnügen Alles thun, was er Ihnen an den Augen abſehen kann; ſein Sie freundlich mit ihm, in allen Ehren verſteht ſich, aber ſein Sie freund— lich! So widerwärtig der Menſch mir im Grunde iſt, ſo ſcheint es mir doch billig, daß ein Freund dem andern in der Noth beiſteht....“
Die junge Frau war ſelbſt viel zu verwirrt, um das Zuſammenhangloſe dieſer letztern Worte zu bemerken.„Aber mein Gott“, ſagte ſie, die Hände ringend und mit ſtarren Blicken den Boden betrachtend,„wenn das ſo mit uns ſteht, warum haben Sie mir das nicht längſt geſagt? Ich habe ja keine Ahnung da⸗ von gehabt....“
Der Muſikantenthurm. 1I. 16


