Teil eines Werkes 
2. Theil (1855) Familiengeschichten
Entstehung
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nicht ſelten, beſonders in den letzten Jah⸗ ren; ja faſt mit Gewißheit konnte Eugenie darauf rechnen, wenn ihr Gemahl recht aus⸗ gelaſſen und übermüthig geweſen war, ihn gleich darauf einmal um ſo düſterer und abgeſpannter zu ſehen. Auch heute achtete ſie daher nicht weiter darauf; erſchöpft durch ſo mancherlei Eindrücke, ſehnte ſie ſich nach Ruhe und ſtand ſchon im Begriff, nach ihrer Kammerfrau zu klingeln, als Rudolf, ſtatt ſich ebenfalls auf ſein Zimmer zu begeben, noch ein Geſpräch anknüpfte.

Das war doch noch, ſagte er, aber in einem Tone, der zu ſeinen Worten in grellſtem Widerſpruch ſtand,ein vergnügter Abend; ich hoffe, Sie ſind zufrieden, Eugenie?

Eugenie, die keine Luſt hatte, ſich noch in eine lange Unterhaltung zu vertiefen, antwor⸗ tete etwas Gleichgültiges; dabei löſchte ſie, in einer jener wirthſchaftlichen Anwandlungen, die