Teil eines Werkes 
2. Theil (1855) Familiengeschichten
Entstehung
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ſo ſaftig, daß der vorleſende Actuar um Er⸗ d laubniß bitten mußte, einige Stellen zu über⸗ 6 ſchlagen: was denn auch, nachdem ſämmtliche ch Räthe und ſogar der mitanweſende jüngſte ſol Referendarius die Naſen in das Concept geſteckt we und die anſtößigen Stellen beäugelt hatten, in bil Gnaden zugeſtanden ward. 6

Sollten, fuhr das Teſtament hiernach fort,. wider alles Erwarten und wider alle Regeln ſe der Wahrſcheinlichkeitsrechnung, beide Schwe⸗ ſi ſtern an demſelben Tage, in derſelben Stunde, i zu derſelben Minute entbunden werden und zwar 4 beide von Knaben, ſo ſollte das Vermögen zu gleichen Hälften unter ſie vertheilt werden. Für

einen noch complicirtern Fall, wenn nämlich. eine der beiden Schweſtern, bei übrigens glei⸗ chen Verhältniſſen, Zwillingsknaben zur Welt

bringen ſollte, war in der Art Vorſorge ge tragen worden, daß dieſe dann zwei Drittel n

erben, die andere aber ſich mit dem letzten